Hologramme sind völlig eigenständige, unnachahmliche
Bild-Arten (darum auch ihre Verwendung als Sicherheitszeichen).
Sie zeigen räumlich-plastisch Objekte, als ob sie vor
einem liegen würden und sind doch zweidimensionale
Bildträger mit ihren platzsparenden Vorteilen.
Holographie ist eine Technik der Wellenoptik. Erst mit Hilfe
von Laserlicht gelang es, echte dreidimensionale Aufzeichnungen
von Objekten zu 'holographieren'.
Im diffusen, schwachen Licht sieht das Hologramm dunkelgrau
aus. Seine fotografischen Interferenz-Strukturen sind kleiner
als 1 tausendstel Millimeter.
Zur Rekonstruktion des dreidimensionalen Bildes lässt man
Punktlicht (z.B. den Sonnenschein oder ein Spotlicht) von vorn mit
ca. 45° auf dieses sog. Weisslichthologramm treffen. Am
brillantesten erstrahlt es im Sonnenlicht, aber sogar diffuses
Licht zeigt erstaunlich gute Wirkung.
Das Bodensee-Hologramm wurde in einem High-Tech Holographielabor
produziert, welches hohen Ansprüchen, vergleichbar denjenigen
bei der Computerchip-Herstellung, gerecht wird. Während
den Aufnahmen dürfen die Interferenzbilder absolut keine
Erschütterungen erleiden, denn Verwischungen liefern kein rekonstruierbares
Bild mehr.
Der Photopolymerfilm des Weisslichthologrammes ist ausserordentlich
robust im praktischen Gebrauch. Selbst über Jahre hielten
Hologramme im Test der Witterung stand.